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Recruiting Video erstellen – schnell und effektiv selber machen

Von
StoryBox Marketing
#recruiting
#videokommunikation
#tipps&tricks
Letztes Update:
07.06.2024
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Bewegtbilder bewegen – im wahrsten Sinn des Wortes. Drei von vier Menschen in Deutschland schauen sich wöchentlich Onlinevideos an, bei der jungen Zielgruppe bis 29 Jahre sind es sogar 96 Prozent. Bereits diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig Videoformate für die Unternehmenskommunikation geworden sind, etwa wenn du neue potenzielle Bewerber ansprechen willst. Die gute Nachricht: Recruiting Videos kannst du mit den passenden Hilfsmitteln selbst erstellen. Vorteil: Auf diese Weise kannst du eure Unternehmenskultur besonders authentisch transportieren.

Warum du dein Recruiting Video selbst erstellen solltest

Keine externen Models, Kameraleute und Tontechniker: Eigene Videos sind zunächst einmal deutlich preisgünstiger als externe Produktionen. Wenn du Recruiting Videos selber machst, behältst du zudem die volle Kontrolle über den Inhalt und die Gestaltung. Änderungen sind schnell und einfach möglich – und du kommst zeitsparender und effektiver zum fertigen Clip. 

Mit Authentizität überzeugen

Ein weiterer Vorteil: Selbst erstellte Videos strahlen eine persönliche Note aus, die bei professionellen Produktionen oft zu kurz kommt. Gerade im Recruitingbereich wirkt es deutlich glaubwürdiger, wenn echte Mitarbeitende in ihrer tatsächlichen Arbeitsumgebung zu sehen sind.

Zugegeben, professionell produzierte Videos haben durchaus ihre Vorzüge. Angefangen mit der Qualität: Mit dem passenden Equipment und der entsprechenden Expertise haben Profis in dieser Hinsicht oft die Nase vorn, von der Produktion bis zur Nachbearbeitung. Andererseits kannst du heute mit professionellen Tools selbst Videos erstellen, die sich von Profi-Produktionen für den Laien kaum unterscheiden. 

Vorbereitung: Die Basis für dein DIY-Recruiting-Video

Die Entscheidung ist gefallen: Du möchtest ein erstes eigenes Recruiting-Video erstellen. Doch wie gehst du sinnvollerweise vor, was gehört zu einer guten Planung dazu, welche Fehler solltest du vermeiden?

Ziele und Zielgruppe definieren

Nur wer das Ziel kennt, kann auch den perfekten Weg dorthin finden. Deshalb ist es zu Beginn entscheidend, dass du klare Ziele und eine präzise Botschaft festlegst. Was möchtest du mit dem Video erreichen? Soll es das Unternehmen generell als attraktiven Arbeitgeber positionieren, geht es um Talente für die Berufsausbildung oder die Ansprache von Fachkräften? Möchtest du vielleicht bestimmte Jobs in einer ausgewählten Abteilung vorstellen?

Kernbotschaft erarbeiten und KPIs festlegen

Aus dieser Planung leitet sich direkt die nächste Frage ab: Was ist die Kernbotschaft, die das Video vermitteln soll? Bringe diese zentrale Aussage zunächst einfach und einprägsam auf den Punkt, bevor du mit dem Konzept und Skript beginnst. Definiere außerdem konkrete messbare Ziele, die das Video erreichen soll –  beispielsweise die Zahl der Videoaufrufe, direkte Kontaktaufnahmen oder eingehende Bewerbungen. Klare KPIs helfen dabei, den Erfolg des Videos anschließend zu bewerten.

Methoden zur Analyse deiner Zielgruppe

Wie genau sieht deine Zielgruppe aus? Eine gründliche Analyse hilft dabei, den richtigen Ton zu treffen, der die Interessenten anspricht. Hier vier gängige Methoden zur Ermittlung und Analyse der Zielgruppe:

  • Demografische Analyse: Dazu gehören Informationen über das Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und den beruflichen Hintergrund eurer Zielgruppe. Diese Werte helfen dir dabei, die Zielgruppe besser kennenzulernen und zu verstehen.
  • Psychografische Analyse: Was sind die Interessen und Werte der Zielgruppe, wie sieht ihr Lebensstil aus? Antworten darauf sind wichtig, um die richtige emotionale Ansprache zu finden.
  • Empirische Analyse: Eine Befragung von aktuellen Mitarbeitenden und Menschen, die sich zuletzt beworben haben, liefert ebenfalls wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe.
  • Wettbewerbsanalyse: Wie treten vergleichbare Unternehmen in deiner Branche auf, wie sehen ihre Recruiting-Videos aus? Welche Botschaften und Formate verwenden diese Firmen? Von Best Practices, aber auch von Fehlern der Mitbewerber kannst du viel lernen.

Recruiting Video selber machen: Schritt für Schritt

Die Erstellung eines Recruiting-Videos in Eigenregie ist eine spannende und lohnende Aufgabe. Mit einer gründlichen Planung und passenden Tools wie der Mobile App von StoryBox kommt du Schritt für Schritt ans Ziel – zu einem Recruiting-Video, das gleichermaßen technisch, optisch, aber vor allem auch inhaltlich überzeugt.

Schritt #1: Konzept und Skript selbst erstellen

Ohne Drehbuch kein Video! Ganz am Anfang steht die Konzeptentwicklung. Sie umfasst den Aufbau des Videos sowie alle Aufnahmeorte und Situationen. Das Do-it-yourself-Skript sollte dreistufig aufgebaut sein:

  • Einleitung: Beginne mit einer kurzen, prägnanten Einführung, die Neugier weckt. Stelle das Thema des Videos auf leicht verständliche Weise vor.
  • Hauptteil: Jetzt folgen die wichtigsten Informationen – strukturiert und klar aufbereitet. Verwende knackige, eingängige Aussagen und spreche direkt die Zielgruppe an.
  • Fazit: Fasse die Hauptpunkte zusammen, spreche die User motivierend an und schließe mit einem Call-to-Action – zum Beispiel, indem die User motiviert werden, sich direkt zu bewerben oder Kontakt aufzunehmen.

→ Tipp: Ein besonders schneller und effizienter Weg zum perfekten Skript führt über StoryBox. Denn in unserer App kannst du aus einer Vielzahl bewährter Storyboards für verschiedene Anwendungsfälle wie das Recruiting wählen und die passende Vorlage finden – und mit deiner Kreativität individualisieren. 

Schritt #2: Technische Grundlagen der Videoerstellung

Alles fängt mit der richtigen Technik an: von der Kamera über Mikrofon(e) bis zum Zubehör. 

  • Kamera: Angesichts der rasanten technischen Entwicklung reicht heute oft bereits ein hochwertiges Smartphone aus – nicht nur bei geringen Budgets. Für bessere Qualität kannst du natürlich in die neueste spiegellose Kamera investieren. 
  • Mikrofon: Oft sorgen externe Mikrofone für klare Tonaufnahmen. Ein sogenanntes Lavalier-Mikrofon, auch bekannt als Revers- oder Kragenmikrofon, ist ideal für Interviews, während ein Shotgun-Mikrofon (Richtrohrmikrofon) vielseitig einsetzbar ist.
  • Zubehör: Stative sorgen für stabile Aufnahmen, während Lichtquellen wie Softboxen oder Ringleuchten die Bildqualität verbessern.
  • Beleuchtung: Wenn natürliche Lichtquellen nicht ausreichen, kann Licht-Equipment dabei helfen, Schatten zu minimieren und eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erzielen.
  • Kamera-Setup: Stelle die Kamera auf Augenhöhe ein und achte auf einen stabilen Stand. Teste vorab Bildausschnitt und Schärfe.
  • Ton-Prüfung: Mache vorab Testaufnahmen, um die Tonqualität zu überprüfen. Achte darauf, dass das Mikrofon keine störenden Geräusche aufnimmt.

→ Tipp: Mit StoryBox hast du alle technischen Aspekte deutlich einfacher im Griff. Aufnahmen per Smartphone oder Notebook-Cam reichen vollkommen aus, um authentische Videos zu erstellen – nicht nur im Social-Media-Bereich. 

Ca.
45
Minuten

Bewerberkommunikation mit Video meistern - Tipps und Beispiele

Wie du bei der Bewerberkommunikation am besten vorgehst und welche Rolle Video in dieser Kommunikation spielt, diskutiert StoryBox CEO Ben Rodrian gemeinsam mit Recruiting Expertin Sarah Böning.

Schritt #3: Selbst drehen: Praktische Durchführung

Das Storyboard und die Technik stehen – Zeit, mit dem eigentlichen Dreh zu beginnen. 

  • Saubere Kameraführung: Vermeide ruckartige Bewegungen und nutze langsame, gleichmäßige Schwenks. Experimentiere mit verschiedenen Perspektiven und Bildausschnitten.
  • Szenengestaltung: Plane jede Szene im Voraus. Achte auf interessante Hintergründe und sorge dafür, dass das Hauptmotiv klar erkennbar ist.
  • Team einbinden: Informiere rechtzeitig über den Drehplan und die Erwartungen. Gebe den Akteuren genügend Zeit, sich vorzubereiten und eventuelle Texte einzuüben.
  • Motivation: Schaffe eine entspannte Atmosphäre und ermutige das Team, natürlich und authentisch vor der Kamera zu agieren.

→ Tipp: Das Wetter ist schlecht, die Innenräume sind dunkel oder aus anderen Gründen gerade nicht vorzeigbar? Mit StoryBox fügst du einfach virtuelle Hintergründe zu deinen Videos hinzu – und kannst dich ganz auf die Person im Fokus konzentrieren. 

Schritt #4: Postproduktion: Video selbst schneiden und bearbeiten

Mit dem Drehschluss ist das Recruiting-Video längst nicht fertig. Die Postproduktion nimmt meist nochmals deutlich mehr Zeit in Anspruch. Darauf solltest du dabei achten:

  • Schnittsoftware: Kostenlose Programme wie DaVinci Resolve oder Lightworks bieten bereits viele Funktionen. Für Einsteiger sind zudem iMovie (Mac) oder Shotcut (Windows) geeignet.
  • Grundfunktionen: Lerne die grundlegenden Bearbeitungstechniken wie Schneiden, Übergänge hinzufügen und Audioanpassungen kennen.
  • Schnitt: Entferne unnötige Pausen und Fehler. Füge Übergänge hinzu, um einen flüssigen Ablauf zu gewährleisten.
  • Farbkorrektur: Passe bei Bedarf die Farben an, um einheitliche und ansprechende Bilder zu erzeugen. Nutze Tools zur Farbkorrektur und -abstimmung.
  • Tonbearbeitung: Optimiere die Tonqualität durch die Anpassung der Lautstärke und das Entfernen von Hintergrundgeräuschen. Füge passende Hintergrundmusik hinzu.

→ Tipp: Du willst es dir bei der Postproduktion einfacher machen? Unsere App bietet umfassende und intuitiv nutzbare Tools für hochwertige Unternehmens- und Recruitingvideos. Schnell und kollaborativ erstellt.

Schritt #5: Optimierung und Veröffentlichung deines Videos

Das fertiggestellte Employer Branding Video kannst du anschließend auf Seiten wie LinkedIn und Indeed hochladen. Nicht vergessen: Soziale Medien wie Facebook, Instagram, YouTube und, abhängig von Inhalten und Zielgruppe, auch TikTok sind wichtige Reichweiten-Verstärker. Um zusätzliche Aufmerksamkeit zu generieren, kannst du das Video in Unternehmensblogs und Newslettern teilen. Bitte auch Mitarbeitende, das Video in ihren persönlichen Netzwerken zu teilen.

Die Sichtbarkeit von Videos kannst du weiter verbessern, indem du relevante Keywords im Videotitel, in der Beschreibung und in den Tags verwendest. Wichtig sind auch aussagekräftige Thumbnails: Erstelle ansprechende Vorschaubilder, die das Interesse der Zuschauer wecken. Empfehlenswert sind zudem Untertitel für eine barrierefreie Zugänglichkeit und eine bessere Lesbarkeit für Suchmaschinen. 

Erfolgsmessung und Feedback

Dein Video ist veröffentlicht und erzeugt erste Views? Beobachte den Erfolg des Videos, um daraus für kommende Kampagnen zu lernen. Mit diesen drei Tipps zur Erfolgsmessung profitierst du bestmöglich:

  • Tools einsetzen: Nutze Tools wie Google Analytics und die Analysefunktionen der sozialen Plattformen, um die Performance der Videos zu überwachen.
  • KPIs: Messe Kennzahlen wie Videoaufrufe, Engagement-Raten, Klicks und Bewerbungen, die durch das Video generiert wurden.
  • Feedback einholen und umsetzen: Rückmeldungen von Kollegen, die das Video gesehen haben, können zu Verbesserungsvorschlägen führen. Bitte zusätzlich potenzielle Bewerber und externe Partner um ihre Meinung. Nutze dieses Feedback, um zukünftige Videos zu optimieren.

Weiterführende Tipps und Ressourcen für DIY-Videoersteller

Die Erstellung von Videos in Eigenregie kann sowohl herausfordernd als auch faszinierend sein. Um deine Fähigkeiten in der Videoerstellung zu verbessern, gibt es eine Vielzahl von Ressourcen und Weiterbildungsmöglichkeiten: ob Online-Kurse, zahlreiche YouTube-Tutorials, Bücher und E-Books oder Workshops und Seminare, beispielsweise bei lokalen Film- und Medienzentren. Hier kannst du praktische Erfahrungen sammeln und von Fachleuten lernen.

Ebenfalls nützlich: Der Austausch mit anderen Videoerstellern kann dir helfen, neue Techniken zu lernen, Feedback zu deinen Arbeiten zu erhalten und dich inspirieren zu lassen. Besuche zum Beispiel Facebook-Gruppen, Online-Communitys oder Slack- und Discord-Gruppen, in denen du in Echtzeit kommunizieren kannst. Grundsätzlich gilt auch bei Videos: Durch den gegenseitigen Austausch und eigene Erfahrungen wirst du Schritt für Schritt immer besser und professioneller.

Fazit

Recruiting Video selber machen? Das ist eine höchst reizvolle Aufgabe – und längst nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Mit einer guten Planung und Vorbereitung kannst du schnell im Team überzeugende Resultate erzielen. StoryBox ermöglicht Videos in Profi-Qualität ohne Profi-Aufwand. Von Storyboards über die Aufnahme bis zur perfekten Postproduktion stellt dir die StoryBox Mobile App alle Hilfsmittel zur Verfügung, die du benötigst. Der entscheidende Vorteil: Selbst erstellte Recruiting Videos wirken echt, authentisch und glaubwürdig – und werden deine Zielgruppe auf direktem Weg ansprechen.

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Wie viele Videos können wir machen?
Die Anzahl an Videos, die ihr mit StoryBox produziert, ist in allen Paketen unbegrenzt. Unser wichtigstes Ziel ist, dass ihr mit StoryBox guten Videocontent in hohem Output erstellen könnt.
Wir haben mehrere Brands, geht das?
Ihr könnt StoryBox mit mehr als nur einer Brand und damit mit mehreren CIs nutzen. Das Pricing dafür erarbeiten wir gemeinsam individuell für euch.

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